26 April 2013 - 19:30
Vergewaltigungen an Afghanerinnen werden verheimlicht

Die Vergewaltigungen an afghanischen Frauen im Kriegsgebiet, werden von der US-Armee bewusst verheimlicht.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, haben afghanische Frauen aus Angst vor Rache und dem Verlust ihrer Ehre in der Geselschaft Vergewaltigungen durch amerikanische Soldaten und GIs verheimlicht. Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Afghanistan berichtete dass afghanische Frauen und Mädchen diese äußert häufigen Fälle aus Angst vor Rache und aus Schamgefühl nicht berichteten.Mittlerweile sollen 15 bis 20 solcher Fälle ans Tageslicht gekommen sein, die nicht berichtet worden waren, weil die Frauen in den Dörfern und auch Städten sich vor den Auswirkungen der Anzeige fürchteten. Der Mitarbeiter sagte auch: "Fehlgeburten, Krebsgeschwüre, Missgeburten und Löcher in Herzen sind die Auswirkungen des Krieges. Zusätzlich zu den wirtschaftlichen Folgen in diesem Land haben die Frauen den meisten Schaden erlitten."Er wieß auch auf die Obdachlosigkeit von mehr als 5 Millionen Afghanern hin und führte diese ebenfalls auf den Krieg der Amerikaner und die anschließende Besatzung zurück. "Jeder Krieg gegen jedes Land wird solche Konsequenzen mit sich bringen." Angaben der Vereinten Nationen zu Folge lebt in Afghanistan jeder dritte Bürger unter der Armutsgrenze. Das tägliche Einkommen beträgt dann nicht mehr als einen Dollar und ist gleichzeitig der Grund für die Emmigration in umliegende Länder der Betroffenen, wo sie ebenfalls mit Problemen konfrontiert werden.